Organisten aus Westerburg und Gemünden fuhren nach Windesheim
Das Orgel Art Museum in Windesheim nahe Bad Kreuznach haben Organisten und Orgelschüler der Ev. Kirchengemeinden Westerburg und Gemünden zusammen mit Kantorin Dorothea Uibel besucht. Hier werden keineswegs nur Orgeln, sondern verschiedene kirchenmusikalisch nutzbare Instrumente gezeigt. Überblick über verschiedene InstrumenteZum Beispiel kleine Portativen, die transportabel und platzsparend konstruiert wurden, ein Claviorganum, das Klavier und Orgel in einem Instrument vereint sowie eine großen Konzertorgel mit acht Metern Höhe und drei Manualen. Insgesamt über 30 Instrumente durften die Teilnehmer des Ausflugs bestaunen und ausprobieren. Von alten Orgeln aus Italien, über solides Orgelbauhandwerk aus Deutschland bis hin zum Londoner Hammerklavier war alles vertreten. Früher war Muskelkraft gefragtDabei wurde anhand der älteren Instrumente deutlich, dass das Orgelspielen früher auch harte Arbeit bedeutete. So mussten eigens Blasebälge betätigt bzw. getreten werden, um den Wind, der heute mittels eines Motors in die Orgel geführt wird, zu transportieren. Außerdem verdeutlichte die Ausstellung, warum die Orgel soviel Platz braucht und wie viele Bauteile benötigt werden. Kantorin Dorothea Uibel zeigte eindrucksvoll an vielen der Instrumente ihre jeweiligen Besonderheiten und gab den Organisten und Orgelschülern einen kurzen musikalischen Eindruck vom jeweiligen Instrument. Wer selbst gerne einmal das Museum besuchen möchte: Es ist mittwochs bis sonntags zwischen 11-17 Uhr geöffnet. Weitere Informationen gibt es unter www.orgel-art-museum.de (Manuel Fetthauer/shg) |
Besuch im Orgelmuseum
Mai 31, 2012Stipendium der Hessischen Lutherstiftung erhalten
Januar 30, 2012
Theologiestudent aus Kroppach erhält 1000 Euro
Seminararbeit über Sterben und TodFetthauer hat Mitte 2011 eine theologische Seminararbeit mit dem Titel „Denn wie wir glauben, so wird uns geschehen“ – Sterben und Tod im Mittelalter und in Luthers Werken, eingereicht. Ziel dieser Arbeit sei es, den Umgang mit Sterbenden und Toten und damit verbundene Rituale und Bräuche im Spätmittelalter aufzuzeigen und sie im Hinblick auf die Schriften Luthers hin zu untersuchen, berichtet der Preisträger. „Es ist auffällig, dass in heutiger Zeit Menschen zunehmend in ihren letzten Stunden vereinsamen. Sie sterben in Altenheimen, Krankenhäusern oder Hospizen und immer weniger zu Hause in einer vertrauten und gewohnten Umgebung. Die Gesellschaft verdrängt folglich den Gedanken der eigenen Sterblichkeit statt den Tod, wie im Mittelalter, als Teil des Lebens zu sehen. Die Frage und die damit verbundene Angst, was nach dem Tod mit dem Menschen passiert, sind bei Luther ebenso aktuell wie heute. Diese Vorstellung hat mit der Angst zu tun, sich nach dem Tod im „Nichts“ zu verlieren. Hierauf muss eine moderne Seelsorgepraxis eine Antwort finden.” Manuel Fetthauer will im Anschluss an sein Studium zunächst promovieren. „Auf jeden Fall möchte ich danach als Pfarrer im Gebiet der EKHN (Evangelische Kirche in Hessen und Nassau) tätig sein!“ (shg) |


Verfasst von Manuel Fetthauer
Der Theologiestudent Manuel Fetthauer aus Kroppach hat ein Stipendium in Höhe von 1000 Euro der Hessischen Lutherstiftung erhalten. Der 23-jährige studiert Evangelische Theologie auf Pfarramt an der Philipps-Universität in Marburg. Die Hessische Lutherstiftung, die 1883 gegründet wurde, vergibt jedes Jahr einmalige Leistungsstipendien für Studenten der Theologie zur Anerkennung einer herausragenden wissenschaftlichen Einzelleistung während des Studiums.